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Zitat: "Solange Menschen nicht denken, dass Tiere fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken" - Indianisches Sprichwort



HERZLICH WILLKOMMEN

bei der "Samtpfoten Katzenhilfe Ries e.V."

 

Wir "Samtpfoten" engagieren uns für Katzen.Jessy - unser Logo


Unserer Meinung nach haben Katzen keine Lobby, sind vielen Menschen eher lästig und nur geduldet. Wir wollen dies ändern, denn auch Katzen sind Lebewesen, die genauso wie wir Menschen ihre Daseinsberechtigung haben und deren Seelen verwundbar sind.

Im Grundgesetz Art. 1 steht:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar."

Sollten nicht wir Menschen uns dafür einsetzen, dass auch die Würde aller vierbeinigen Lebewesen unantastbar wird?

Eines unserer Mottos lautet:
Gemeinsam kann man viel bewegen, denn nur durch Bewegung erreicht man auch Veränderung.

Ihre Samtpfoten



NEWS - NEWS - NEWS - NEWS - NEWS - NEWS - NEWS - NEWS - NEWS - NEWS - NEWS - NEWS

Während der Nördlinger Messe ist auch unser Flohmarkt an unserem Domizil (Kaiserwiese 1) jeden Tag nachmittags geöffnet.

Samstag, 17.06.2017 ab 14:00 Uhr
Sonntag, 18.06.2017 ab 12.30 Uhr
Montag, 19.06.2017 ab 13:00 Uhr
Dienstag, 20.06.2017 ab 13:00 Uhr
Mittwoch, 21.06.2017 ab 13:00 Uhr
Donnerstag, 22.06.2017 ab 13:00 Uhr
Freitag, 23.06.2017 ab 13:00 Uhr
Samstag, 24.06.2017 ab 12:30 Uhr
Sonntag, 25.06.2017 ab 12:30 Uhr
Montag, 26.06.2017 ab 13:00 Uhr

 

Wir freuen uns über viele Besucher, auch spontane Helfer bzw. nehmen auch gerne noch Kuchenspenden an.

Nördlinger Messe vom 28.05. - 06.06.2016

Wer Zeit hat auf eine Tasse Kaffee vorbei zu kommen, kann das besondere Ambiente bei interessanten Gesprächen mit unterschiedlichsten Menschen geniessen.... und natürlich auch alles Möglliche und Unmögliche finden.

Wer möchte, kann uns auch gerne seinen Freunden und Bekannten empfehlen bei uns vorbei zu schauen.

Und nun: "Os gond on Mess" :-)) (manche zum Arbeiten bei uns, macht aber auch sehr viel Spaß)

Herzliche Grüße
Euer Samtpfoten-Team


 

Schon so weit ich denken kann, sind in den Heimgärten am Bädle mehr oder wenig zahlreiche Streunerkatzen unterwegs. Ihre Zahl ist schwer zu schätzen, zumal doch alle vorwiegend eine schwarze oder schwarz-weiße Fellfarbe haben.

Den langen Winter über schien es so, als ob sich die Population reduziert hatte, doch als dann die ersten Sonnenstrahlen die Tage erwärmten, waren sie wieder da, die auf leisen Sohlen schleichenden, sich im Gebüsch versteckenden und vor allem auf Futter wartenden scheuen Samtpfoten.

Gegen Abend, wenn die Hobbygärtner ihr Kleinod verlassen haben, kommen die Katzen aus ihren Verstecken und übernehmen die Herrschaft über die heimeligen Gärten. Grenzenlose Freiheit bieten ihnen die Schrebergärten, die am westlichen Stadtrand liegen. Zwischen Gemüse- und Blumenbeeten, hohen Hecken, buschigen Sträuchern, Obstbäumen und nicht zu verachtenden Gartenhausdächern, die als Aussichtspunkt dienen, ist hier ein ungestörtes Katzenleben doch weitgehend möglich.

Wenn ich vor Einbruch der Dunkelheit komme, kann ich das Treiben der Wildkatzen in gewisser Distanz beobachten.
So auch an einem lauen Frühjahrstag, als die Gartensaison begonnen hatte.
Ich stand im Garten und freute mich über die frisch eingesetzten selbst gezogenen Tomatenpflanzen. Ein schwarzes Kätzchen gurrte unter den rot blühenden Pfingstrosen und machte auf sich aufmerksam. 'Aha, es wird Futter erwartet' dachte ich und ging ins Gartenhaus um eine Dose zu öffnen. Als ich mich vom gefüllten Napf entfernte, kam die halbwüchsige schwarze Katze humpelnd, die Vorderpfote hoch haltend auf drei Beinen zum fressen.

Ich beschloss, dies zu beobachten um gegebenenfalls Hilfe leisten zu können.

Am Folgetag war das verletzte Tier nicht in unserem Garten zu sehen, erst einen Tag später hockte sie wieder unter den roten Pfingstrosen und gurrte.

Der linke Vorderfuß war schlimmer geworden, er baumelte nur noch und ich machte mir sehr große Sorgen. Ich stellte das Futter ins Gartenhaus, in der Hoffnung mich dann vorsichtig an sie annähern zu können. Leider war dies nicht möglich. Durch meine Anwesenheit geriet sie in Panik, drückte sich in ein Wandregal, fauchte und spuckte wie eine Raubkatze und am Ende verkroch sie sich hinter einem Sessel. Aus Angst, gebissen zu werden, gab ich schließlich auf.
So verschloss ich entmutigt das Gartenhaus in dem die Katze saß und überlegte, was ich machen könnte, um sie für einen dringenden Tierarztbesuch einfangen zu können.
Eine Katzenfalle stand im angrenzenden Geräteschuppen bereit und ich dachte, das könnte eine Möglichkeit sein, das Tier einzufangen.

Zusammen mit einem in der Not gerufenen Vereinsmitglied stellten wir die Falle mit Futter bestückt im Gartenhäuschen. Wir hatten die Hoffnung, dass sie doch hineingehen würde.

Wildkatzen sind schlau, schlauer als verwöhnte Hauskatzen, sie ging nämlich nicht in die bereitgestellte Falle, in der doch sehr verlockendes Futter auf sie wartete.
Eine andere Idee musste schnell gefunden werden.
Martina meinte, ein Fangversuch mit einem Kescher wäre in diesem Fall eine gute Möglichkeit. Der Umgang mit diesem Fanggerät war uns aber nicht geläufig und wir kontaktierten eine nette Tierärztin, die Hausbesuchte macht. Gerne war sie bereit, uns behilflich zu sein, das Tier einzufangen und gleich an Ort und Stelle zu untersuchen.

Ein Stein fiel uns vom Herzen für die zugesagte Unterstützung und wir erwarteten gleich zwei Stunden später die rettende Helferin. Frau Doktor wurde nun zu der verletzten Katze ins Gartenhäuschen 'gesperrt' und schon nach wenigen Minuten hatte sie die sehr verstörte durch Angst und Schmerzen wild gewordene Katze mit dem Kescher eingefangen. Vorsichtig wurde sie ins Gras gelegt und mit einer Decke zugedeckt. Mit Hilfe einer Betäubungsspritze wurde das Tier ruhiggestellt und das Füßchen konnte untersucht werden. Es war leider gebrochen und es stand nun eine eilige Fahrt in die Tierklinik an, um eine weitere Versorgung zu gewährleisten.

Gleich ab Garten ging die Fahrt mit der zum Glück noch schlafenden Katze nach Augsburg in die Klinik los.

Wir wurden in der Tierklinik schon erwartet. Der diensthabende Tierarzt brachte die Katze nach einer kurzen Untersuchen sofort zum Röntgen und zeigte uns anschließend die Aufnahme, die über die Verletzung Aufschluss gab.

Das vordere linke Beinchen war tatsächlich an der Schulter gebrochen, vermutlich durch einen Unfall. Eine relativ gut befahrene Straße führt nahe an den Heimgärten vorbei und dies war durchaus möglich.

Der Arzt besprach mit uns die notwendige Behandlung. Mit einer Platte muss der Knochen fixiert werden, damit das Beinchen wieder zusammenhält und anschließend ist eine 4-wöchige Ruhigstellung durch Käfighaltung unumgänglich. Nur so ist eine gute Ausheilung gewährleistet.

Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich um einen kleinen Kater handelt. Er sollte sofort bei der Operation kastriert werden. Wir überließen ihn erleichtert dem Klinikteam und fuhren zufrieden mit dem Auto wieder nach Hause.

Am nächsten Tag erfuhren wir zu unseren Schreck, dass der Bruch schon mindestens 14 Tage alt war und sich das Kniegelenk der Katze durch die Schonhaltung schon versteift hatte. Was musste der Kater für Schmerzen ausgehalten haben und das in freier Wildbahn, wo es doch Alltag ist, sich Rivalen gegenüber zu verteidigen und auf Futterfang zu gehen.

Nach drei Tagen holten wir den Patienten in der Klinik ab. Nun sitzt er in seiner vergitterten 'Krankenstation'. Er scheint wider Erwarten zufrieden mit der Situation, genießt es, mit gutem Futter versorgt zu werden und eine eigens für ihn angefertigte Schlafhöhle nimmt er außerdem sehr gerne an. So vermuten wir, dass er in Freiheit viel Stress durchlaufen musste, es sind doch ständig stärkere Artgenossen unterwegs, die dem Schwächeren die Rangordnung aufzeigen.

Menschen gegenüber ist er nach wie vor auf Distanz. Er möchte keinen Streichelkontakt und fürchtet sich, wenn ihm die Pflegemama zu Nahe kommt.

Inzwischen sind zwei Wochen vergangen. Es wird sich zeigen, wie die restlichen zwei Wochen verlaufen und ob er doch noch etwas zutraulicher wird. Falls der Kater so scheu bleiben sollte, darf er in den Heimgärten weiterhin sein freiheitliches, keinem menschlichen Willen untertanes Leben genießen und eigene Wege gehen.

Verfasserin: Inge Leberle

Katerchen      


 

Wir hatten kürzlich dazu aufgerufen und sehr schöne Bilder bekommen. Wir bitten bei diesen Einsendungen darum, die "Story" noch zu ergänzen - als Beispiel unser Kalender 2017. Wichtig sind die Schicksale der Katzen. Wo kamen sie her? Was ist ihre ganz eigene berührende Geschichte? Wie sieht ihr Happy End aus?
Genau das macht dann unseren Kalender besonders und hebt ihn ab von den vielen Anderen mit schönen Katzenbildern, die man an jeder Ecke kaufen kann.

Es soll dann so wie auch 2017 eine Kombination aus Geschichte, Bild und passendem Spruch werden.
Es wird tatsächlich nicht um das schönste Bild gehen, sondern um die Katzen und ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt.
Unsere geniale Gestalterin unseres ersten Kalenders hat uns folgendes an Gedanken gegeben:
"Würde es um Schönheit gehen, wäre Luigi nicht im Kalender 2017 erschienen und das Kalenderblatt von Ronny würde "nur" eine entzückende kleine Katze zeigen, nicht aber diese starke Aussage haben wie das Bild in Kombination mit seiner Geschichte und dem passenden Spruch.
Natürlich könnte ich zuerst das schönste Bild aussuchen und dann den Einsender nach der Geschichte fragen. Aber das wäre der falsche Ansatz. Ich möchte nach den Geschichten auswählen und dann versuchen, aus den Bildern das schönste Kalenderblatt zu machen. Genau das haben diese Tiere verdient.
Und bitte keine Handy-Bilder, die sind aus technischen Gründen für den Druck nicht brauchbar."

Wir danken für Ihre/Eure Unterstützung - und es wird wieder bestimmt ein sehr besonderer und mit viel Liebe und Zeit gestalteter Kalender werden.........

Bilder und Text können an folgende Email-Adresse geschickt werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Kalender 2017:

Samtpfoten Kalender 2017
Juni 2017
September 2017
Samtpfoten Kalender 2017
Januar 2017
Juli 2017
April 2017
Mai 2017
März 2017
Dezember 2017
August 2017
Oktober 2017
November 2017
Februar 2017


 

Konzert & Lesung mit Tatjana Gessler


 

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