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Wir möchten uns ganz, ganz herzlich bei ALLEN Helfern, Freunden und Gönnern des Vereins bedanken, die uns bisher so tatkräftig unterstützt haben.

Hier möchten wir noch einige Geschichten/Ereignisse veröffentlichen, welche uns sehr bewegt haben und dadurch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben.

 

Schon so weit ich denken kann, sind in den Heimgärten am Bädle mehr oder wenig zahlreiche Streunerkatzen unterwegs. Ihre Zahl ist schwer zu schätzen, zumal doch alle vorwiegend eine schwarze oder schwarz-weiße Fellfarbe haben.

Den langen Winter über schien es so, als ob sich die Population reduziert hatte, doch als dann die ersten Sonnenstrahlen die Tage erwärmten, waren sie wieder da, die auf leisen Sohlen schleichenden, sich im Gebüsch versteckenden und vor allem auf Futter wartenden scheuen Samtpfoten.

Gegen Abend, wenn die Hobbygärtner ihr Kleinod verlassen haben, kommen die Katzen aus ihren Verstecken und übernehmen die Herrschaft über die heimeligen Gärten. Grenzenlose Freiheit bieten ihnen die Schrebergärten, die am westlichen Stadtrand liegen. Zwischen Gemüse- und Blumenbeeten, hohen Hecken, buschigen Sträuchern, Obstbäumen und nicht zu verachtenden Gartenhausdächern, die als Aussichtspunkt dienen, ist hier ein ungestörtes Katzenleben doch weitgehend möglich.

Wenn ich vor Einbruch der Dunkelheit komme, kann ich das Treiben der Wildkatzen in gewisser Distanz beobachten.
So auch an einem lauen Frühjahrstag, als die Gartensaison begonnen hatte.
Ich stand im Garten und freute mich über die frisch eingesetzten selbst gezogenen Tomatenpflanzen. Ein schwarzes Kätzchen gurrte unter den rot blühenden Pfingstrosen und machte auf sich aufmerksam. 'Aha, es wird Futter erwartet' dachte ich und ging ins Gartenhaus um eine Dose zu öffnen. Als ich mich vom gefüllten Napf entfernte, kam die halbwüchsige schwarze Katze humpelnd, die Vorderpfote hoch haltend auf drei Beinen zum fressen.

Ich beschloss, dies zu beobachten um gegebenenfalls Hilfe leisten zu können.

Am Folgetag war das verletzte Tier nicht in unserem Garten zu sehen, erst einen Tag später hockte sie wieder unter den roten Pfingstrosen und gurrte.

Der linke Vorderfuß war schlimmer geworden, er baumelte nur noch und ich machte mir sehr große Sorgen. Ich stellte das Futter ins Gartenhaus, in der Hoffnung mich dann vorsichtig an sie annähern zu können. Leider war dies nicht möglich. Durch meine Anwesenheit geriet sie in Panik, drückte sich in ein Wandregal, fauchte und spuckte wie eine Raubkatze und am Ende verkroch sie sich hinter einem Sessel. Aus Angst, gebissen zu werden, gab ich schließlich auf.
So verschloss ich entmutigt das Gartenhaus in dem die Katze saß und überlegte, was ich machen könnte, um sie für einen dringenden Tierarztbesuch einfangen zu können.
Eine Katzenfalle stand im angrenzenden Geräteschuppen bereit und ich dachte, das könnte eine Möglichkeit sein, das Tier einzufangen.

Zusammen mit einem in der Not gerufenen Vereinsmitglied stellten wir die Falle mit Futter bestückt im Gartenhäuschen. Wir hatten die Hoffnung, dass sie doch hineingehen würde.

Wildkatzen sind schlau, schlauer als verwöhnte Hauskatzen, sie ging nämlich nicht in die bereitgestellte Falle, in der doch sehr verlockendes Futter auf sie wartete.
Eine andere Idee musste schnell gefunden werden.
Martina meinte, ein Fangversuch mit einem Kescher wäre in diesem Fall eine gute Möglichkeit. Der Umgang mit diesem Fanggerät war uns aber nicht geläufig und wir kontaktierten eine nette Tierärztin, die Hausbesuchte macht. Gerne war sie bereit, uns behilflich zu sein, das Tier einzufangen und gleich an Ort und Stelle zu untersuchen.

Ein Stein fiel uns vom Herzen für die zugesagte Unterstützung und wir erwarteten gleich zwei Stunden später die rettende Helferin. Frau Doktor wurde nun zu der verletzten Katze ins Gartenhäuschen 'gesperrt' und schon nach wenigen Minuten hatte sie die sehr verstörte durch Angst und Schmerzen wild gewordene Katze mit dem Kescher eingefangen. Vorsichtig wurde sie ins Gras gelegt und mit einer Decke zugedeckt. Mit Hilfe einer Betäubungsspritze wurde das Tier ruhiggestellt und das Füßchen konnte untersucht werden. Es war leider gebrochen und es stand nun eine eilige Fahrt in die Tierklinik an, um eine weitere Versorgung zu gewährleisten.

Gleich ab Garten ging die Fahrt mit der zum Glück noch schlafenden Katze nach Augsburg in die Klinik los.

Wir wurden in der Tierklinik schon erwartet. Der diensthabende Tierarzt brachte die Katze nach einer kurzen Untersuchen sofort zum Röntgen und zeigte uns anschließend die Aufnahme, die über die Verletzung Aufschluss gab.

Das vordere linke Beinchen war tatsächlich an der Schulter gebrochen, vermutlich durch einen Unfall. Eine relativ gut befahrene Straße führt nahe an den Heimgärten vorbei und dies war durchaus möglich.

Der Arzt besprach mit uns die notwendige Behandlung. Mit einer Platte muss der Knochen fixiert werden, damit das Beinchen wieder zusammenhält und anschließend ist eine 4-wöchige Ruhigstellung durch Käfighaltung unumgänglich. Nur so ist eine gute Ausheilung gewährleistet.

Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich um einen kleinen Kater handelt. Er sollte sofort bei der Operation kastriert werden. Wir überließen ihn erleichtert dem Klinikteam und fuhren zufrieden mit dem Auto wieder nach Hause.

Am nächsten Tag erfuhren wir zu unseren Schreck, dass der Bruch schon mindestens 14 Tage alt war und sich das Kniegelenk der Katze durch die Schonhaltung schon versteift hatte. Was musste der Kater für Schmerzen ausgehalten haben und das in freier Wildbahn, wo es doch Alltag ist, sich Rivalen gegenüber zu verteidigen und auf Futterfang zu gehen.

Nach drei Tagen holten wir den Patienten in der Klinik ab. Nun sitzt er in seiner vergitterten 'Krankenstation'. Er scheint wider Erwarten zufrieden mit der Situation, genießt es, mit gutem Futter versorgt zu werden und eine eigens für ihn angefertigte Schlafhöhle nimmt er außerdem sehr gerne an. So vermuten wir, dass er in Freiheit viel Stress durchlaufen musste, es sind doch ständig stärkere Artgenossen unterwegs, die dem Schwächeren die Rangordnung aufzeigen.

Menschen gegenüber ist er nach wie vor auf Distanz. Er möchte keinen Streichelkontakt und fürchtet sich, wenn ihm die Pflegemama zu Nahe kommt.

Inzwischen sind zwei Wochen vergangen. Es wird sich zeigen, wie die restlichen zwei Wochen verlaufen und ob er doch noch etwas zutraulicher wird. Falls der Kater so scheu bleiben sollte, darf er in den Heimgärten weiterhin sein freiheitliches, keinem menschlichen Willen untertanes Leben genießen und eigene Wege gehen.

Verfasserin: Inge Leberle

Katerchen      


 

Unsere Andy Bockhorst wurde um Hilfe gebeten, da ein Kater etwas mit dem Auge hat und sich nicht einfangen ließ.
Leider war es viel zu spät, man hätte ihn schon vor einem Jahr zum Tierarzt bringen sollen. Ein Tumor hat sich buchstäblich durch den Kopf "gefressen" und trotz allem frass er noch und wehrte sich wirklich heftig. Nur mit Mühe konnten ihn 2 Mitglieder mit Käscher fangen. Laut Tierärztin auch deswegen, da er schreckliche Schmerzen hatte.
Warum zeigen wir die Bilder? Weil wir aufrufen wollen, so etwas zu verhindern!
Wie? Falls Streunerkatzen auffallen, gleich aktiv werden: einfangen, durchchecken und kastrieren lassen.
Zu warten bedeutet mehr Katzen und mehr Elend. Selbst tätig werden. Anrufen allein reicht nicht, da auch unsere Mitglieder nicht zaubern können und völlig überlastet wären (und teilweise auch sind), wenn sie jedem Anruf nachgehen.
Bedenken Sie, dass alle ehrenamtlich in ihrer Freizeit helfen und wenn jeder mithilft, alles leichter wird.
Und solche Bilder und solches Leid verhindert werden kann!

Leider Realität

Leider Realität

Leider Realität

 

Aufgrund des obigen Beitrages hat uns eine Katzenfreundin nachfolgende Email geschrieben, was wir wirklich super finden.
Vielen Dank an Frau Pohl, dass sie dem Katerchen geholfen und ein schönes Zuhause geschenkt haben!!!

Haben auch Sie so eine schöne Geschichte für uns? Dann schreiben uns doch auch Sie, wir würden dies gerne veröffentlichen.

So, aber nun zu der Email:
Liebes Samtpfotenteam,
Euer Beitrag über den Kater, dem keiner geholfen hat und der deshalb an einem Tumor gestorben ist, hat mich sehr berührt.
Wir hatten auch einen Streuner, dieser kam immer zum Fressen zu uns, war aber total scheu. Er war abgemagert, hatte schlechtes Fell, Kampfspuren und unzählige Zeckenbisse. Irgendwann durfte ich ihn ein wenig anfassen. Im Herbst letzten Jahres habe ich dann vom Tierheim Hamlar eine Katzenfalle besorgt und ihn kastrieren lassen. Er sollte nicht noch einen Winter draußen verbringen müssen. Die Kastration hat ihn total verändert: er ist jetzt sehr anhänglich, verspielt, hat ein schönes Fell und ist stubenrein.
Ich schreibe euch dies, um zu zeigen, dass es dem Kater auch anders hätte ergehen können. Die Menschen sollten viel mehr die Augen aufmachen... jeder kann die Welt ein Stückchen besser machen, indem er vor seiner Haustür mit kleinen Dingen anfängt.
Der Streuner ist nun die 3. Katze im Haus.

Streuner


 

Am Pfingstmontag, 25.05.2015 wurde diese Katze von einem unserer Mitglieder mitten auf der Fahrbahn der neuen Umgehung von Nördlingen Richtung Wallerstein gefunden.

Im ersten Moment wurde vermutet, dass die Katze tot sei, aber dann bewegte sie sich plötzlich.
So nahm die Finderin die wunderschöne, blau-weiße Langhaarkatze ohne zu zögern mit und brachte sie umgehend zum Tierarzt.
Nach zwei Röntgenbildern stand dann fest: Becken gebrochen, Schädelhirntrauma und mindestens 4 Babys im Bauch.
Die Tierärztin meinte, dass das arme Kätzchen es schaffen würde, wenn sie nur die Nacht überlebt.
Bis jetzt lebt die Katze noch und es geht ihr den Umständen entsprechend besser.

Liebe Nicole, vielen lieben Dank, dass du nicht weggeschaut, sondern der Katze sofort geholfen hast.

Wenn auch Sie der armen Schönheit und künftigen Unfallkatzen helfen wollen, können Sie uns gerne mit einer Spende unterstützen.
Wir haben hierfür einen Spendenfond eingerichtet:

Stickwort: Unfallkatze
Spendenkonto: 389940
Bankleitzahl: 72250000
Bank: Sparkasse Nördlingen

IBAN: DE 97 7225 0000 0000 389940
BIC:    BYLADEM1NLG

Wir sind wirklich dankbar für jeden Euro, da wir auch solchen Tieren eine Chance geben wollen.

Unfallkatze

Update 31.05.2015:

So wie es aussieht, kann die kleine Maus es schaffen..... was wirklich ein kleines Wunder ist, da das Auto, welches sie erfasst hat, sogar Teile vom Frontspoiler verloren hat. Ein ungleicher Gegner - Auto gegen Katze - unglaublich wie zäh Katzen doch sein können.
Bella-Blue hat nun nach 3 Tagen wieder begonnen selbstständig zu fressen und zu trinken. Es wurde auch ein Ultraschall durchgeführt, um zu sehen, wie es den Babys geht. Diesen geht es den Umständen entsprechend gut und werden voraussichtlich in 10 Tagen zur Welt kommen.
Bella-Blue wird nun nach der Geburt ihrer Babys eine OP benötigen.
Nochmals vielen Dank an Nicole, die an dieser gefährlichen Stelle angehalten hat und sie mitnahm. Wir hoffen nun auf ein gutes Ende für Bella-Blue und ihre kleinen Babys und drücken alle Daumen und Pfoten.

Bella-Blue

Update 11.06.2015:

Ihre Jungen hat Bella-Blue leider noch nicht.
Sie darf aber mittlerweile schon etwas laufen, sofern das mit ihrem gebrochenem Fuß geht.
Durch den Schlag auf den Kopf und die Blutung aus dem Ohr hat man festgestellt, dass sie nicht mehr gut hört. Der behandelnde Tierarzt meint, dass das Trommelfell beschädigt wurde.
Auch hat Bella-Blue noch etwas Koordinationsschwierigkeiten beim Laufen.
Aber ansonsten hat sie einen gesegneten Appetit (wie man sieht :-))

Bella-Blue

Update 18.06.2015:

Bella-Blue hat nun am 16.06.2015 drei gesunde Babys zur Welt gebracht.
(Ein Baby hat den Unfall leider nicht überlebt und wurde tot geboren.)
Die 3 lebenden Kitten heißen nun Wum, Wendelin und Wilma.

Bella-Blue
So, hier ist noch mal ein Foto von den Babys.
Das Kitten, bei dem man das Gesicht gut sehen kann, ist Wum.
Babys von Bella Blue

 Update 02.07.2015:

Hier neue Bilder von Bella Blue.
Die Kleinen wachse und gedeihen prächtig.
Und Mutter Bella Blue erholt sich gut.

Bella Blue mit Kitten Kitten von Bella Blue

Update 25.07.2015:

Bella und ihren Babys geht es sehr, sehr gut.
Die Kleinen sind auch schon richtige Draufgänger.

Bella Blue Kätzchen Kätzchen Kätzchen

Update 20.01.2017:

Bella Blue nun eineinhalb Jahre nach ihrem schweren Unfall. Sie ist eine traumhaft schöne und liebenswerte Katze geworden.

Bella Blue Bella Blue    


 

Es muss nicht immer ein schlimmer Unfall sein....
Moni ist eine kleine, liebenswerte Katzendame bei der eine Futterunverträglichkeit festgestellt wurde.
Mit großem Einsatz der Pflegestelle und des Tierarztes ist Moni nun auf dem Weg der Besserung.

Moni

Moni

Moni

Moni

Moni Moni    


 

Hilfe für Lola

Lola hatte am 30.05.16 um ca. 22:30 Uhr in der Hauptstraße in Eggelstetten einen schweren Autounfall. Natürlich, wie fast immer, hat der Verursacher nicht angehalten.
Das Kätzchen wurde schwerverletzt in die Klinik nach Augsburg gebracht. Dort wurde sie kreislaufmäßig erst mal stabilisiert und es wurde festgestellt, dass u.a. ein Hinterbein gebrochen ist. Sie wurde heute nachmittag operiert.

Es werden sehr hohe Kosten anfallen (1.700,00 bis 2.000,00 Euro). Ganz zu schweigen von den Nachbehandlungskosten.

Bitte helft uns, damit wir Lola helfen können!
Lola ist erst ein Jahr alt und sonst vollkommen gesund.

Wir werden in Kürze auch auf dem Parkplatz zwischen Edeka und Dehner in Rain einen Flohmarkt zugunsten von Lola veranstalten. Der genaue Zeitpunkt wird noch bekanntgegeben.

Spenden bitte unter dem Kennwort "Lola" an:
Spendenkonto Konto-Nr: 389940
BLZ: 72250000
Bank: Sparkasse Nördlingen
IBAN:DE97722500000000389940
BIC: BYLADEM1NLG

 

Lola(Das Bild von Lola ist vor ihrem Unfall.)

Update 12.06.2016:

Wir haben Lola am Freitag, den 10.06.16 von der Klinik abgeholt, da ja auch die Klinikkosten von € 120,00 am Tag kaum zahlbar sind.
Ihr Beinchen ist operiert und erholt sich ganz gut. Aber an ihrer rechten Flanke wird ihre Haut wie Leder. Also hat sie dort auch einen Schlag abbekommen. Diese Haut wird absterben und sich hoffentlich wieder neu bilden.
Wir waren am Freitag gleich bei unserer Tierärztin zum Verbandswechsel, weil sich diese ein Bild von der Verletzung machen wollte.
Als wir Lola wieder in den Transportkorb heben wollten, platze auf der rechten Seite die Haut und es lief fast 0,25 ltr. Flüssigkeit (Eiter-Wasser-Blut-Gemisch) heraus. Von außen war weder sichtbar noch tastbar, dass sich unter der Haut so viel Flüssigkeit gebildet hatte.
Jetzt haben wir auch den Grund, warum sie immer wieder Fieber hat. Sie ist nun bei uns zur Pflege und muss rund um die Uhr betreut werden (Medikamente geben, Fieber messen, füttern, täglicher Tierarztbesuch usw.).
Schlimm ist auch, dass die Kosten steigen und steigen und steigen. Aber wir müssen diesem Kätzchen doch helfen.
Wir wünschen uns so, dass Lola wieder gesund wird, da sie ja noch so jung ist und ihr Leben noch vor sich hat.

Wir bedanken uns auch gleichzeitig für die bis jetzt eingegangenen Spenden.
Ohne Ihre Hilfe wäre es nicht möglich, Lola zu helfen.

Lola

Update 28.06.2016:

Leider haben wir heute keine gute Nachricht. Lola ist gestorben.
Wir haben so um sie gekämpft, haben den Kampf aber leider verloren.

Die nach und nach aufgetretenen Baustellen haben ihren Körper überfordert. Sie hat es nicht geschafft.
Wir sind darüber sehr traurig. R.I.P kleine Lola, wir hätten Dir so gerne geholfen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch mal für die eingegangenen Spenden herzlich bedanken.
Leider reichen sie noch nicht aus, um die Kosten zu decken. Deshalb werden wir am Samstag, den 02.07.2016 auf dem Parkplatz der Firma Dehner - Edeka in Rain einen Flohmarkt veranstalten.
Die Einnahmen sind dann nur für Lola gedacht.
Bitte besucht uns zahlreich. 


 

Hallo, ich bin Milly und wurde in einem gottserbärmlichen Zustand, unter falschen Angaben, als junge Katze abgegeben.
Ich bin aber schon ca. 10 Jahre alt, wog nur noch 1,9 kg, Zähne vereitert, Herpes im ganzen Maul und schlechte Nierenwerte.
Ich bin ein Kämpferin, werde medizinisch versorgt, bekomme Zuneigung, Liebe, Streicheleinheiten und ganz viel Futter. Jetzt versuche ich gesund zu werden, doch das ist recht kostspielig und aufwendig. Aber ich habe doch auch das Recht weiterzuleben.
Ich bin sehr verschmust, anhänglich und unkompliziert.

Leider hat es Milly nicht geschafft. Die arme Maus war schon zu entkräftet.

Milly


 

Unser Verein bekam am Samstagmittag, 12.09.2015 den Hinweis, dass 7 kleine Kätzchen auf dem Sportplatz in Hainsfarth auf einem Handtuch sitzen - offensichtlich ausgesetzt, vermutlich mit dem Ziel entdeckt zu werden.
Die Tiere sind ca. 6 Wochen alt.
Wir appellieren an verantwortungsbewusste Menschen Ihre Tiere kastrieren zu lassen!
Einfach aussetzen ist keine Lösung (und zudem strafbar)!

Die 7 kleinen Racker wurden zwischenzeitlich vermittelt!

Sieben auf einen Streich Sieben auf einen Streich Handtuch, auf dem die Kätzchen ausgesetzt wurden.  



Am Montag, 24.08.2015 nachmittags bekamen wir von einer Spaziergängerin mit Hund einen Anruf, dass in der Nähe der alten Stadtmühle in Donauwörth eine Katze liegt, die zwar noch atmet, sich aber nicht mehr wegbewegt.
Gefunden hat sie die Katze, weil ihr Hund angeschlagen hat.
Wir fuhren nach Donauwörth und fanden die Katze. Sie war mit einem langen Schnürsenkel an einem Maschendrahtzaun festgebunden. Der Schnürsenkel war so eng um den Hals geknotet, dass die Katze kaum Luft bekam und das andere Ende des Schnürsenkels war mit einem Dreifachknoten am Maschendrahtzaun festgebunden.
Es ist ein rot-weisser Langhaarkater mit nur einem Auge.
Wer weiß, wie lange dieser Kater dort festgebunden war. Gott sei Dank waren Angestellte der Stadt in der Nähe, die uns mit einem Taschenmesser aushalfen, so dass wir die Katze schnellstens abschneiden konnten.
Jetzt ist er bei der Tierärztin Dr. Hefti, hängt am Tropf und wir hoffen, dass er sich wieder erholt.
Er ist weder gechipt noch tätowiert, aber kastriert.
Hätte der Hund die Katze nicht aufgespürt, wäre sie sicher qualvoll gestorben.

Schlimm, dass es Menschen gibt, die Tiere so quälen.

Selbstverständlich haben wir bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet.


Update 31.08.2015:

Dank des Artikels in der Donauwörther Zeitung konnte der Besitzer des strangulierten Katers ausfindig gemacht werden.
Er kann sich nicht erklären, wer seinem Kater das angetan haben könnte.
Er ist in der Hl.-Kreuz-Str. in Donauwörth zu Hause. So kam der Kater auch über den Hl.-Kreuz-Garten zur Stadtmühle. 

Fundkater in Donauwörth Fundkater in Donauwörth Fundkater in Donauwörth Ausschnitt aus der Donauwörther Zeitung vom Samstag, den 29.08.15


 

Kater Antonio zieht bei mir ein!

Da ich mich entschlossen hatte, eine Katze zu mir zu nehmen, setzte ich mich diesbezüglich mit der Vorsitzenden der „Samtpfoten“ in Nördlingen in Verbindung. Wir kennen uns vom Vegan-Brunch in Nördlingen bei den Samtpfoten und in Aalen, ebenfalls beim Vegan-Brunch, den die Tierrechtsorganisation ARIWA jeden ersten Sonntag im Monat ausrichtet.
Auf der Internetseite der Samtpfoten hatte ich mir schon einen Kater zum Anschauen ausgesucht. Da bekam ich eine E-Mail von Elke Stehle, dass es einen Notfall gibt.
Frauchen war gerade gestorben und der Kater war alleine in der Wohnung. Mein Auto stand schon draußen und deshalb rief ich gleich bei der Nachbarin an, die dem Kater zwei Mal täglich das Essen brachte, und wir vereinbarten einen Termin in einer Stunde. Als ich in die kalte Wohnung kam, war der Kater unter dem Küchentisch und schaute mit angstvollen Augen zu uns. Mir kam eine ganz schreckliche Schwingung entgegen. Die Nachbarin erklärte mir, dass sie den Kater nicht nehmen kann, denn er würde sich nicht anfassen lassen und auch sonst sei er sehr schwierig. Als Tierrechtlerin war für mich sofort klar, dass ich den Kater mitnehmen würde.
Er war tiefschwarz, ca. 8 Jahre alt, lebte in einer kleinen Wohnung und war noch nie aus der Wohnung heraus gekommen. Balkon und Fenster waren nicht gesichert. Nicht einmal das! Die letzte Fleischdose lag vergammelt in der Spüle.
Da die Besitzerin am Tag vor meinem Kommen an Krebs verstorben war, konnte ich alle Utensilien mitnehmen, die ich brauchte.
Antonio – das war sein Name – mit samt seinen Habseligkeiten, packte ich in mein Auto, nachdem wir ihn mit viel Mühe in seine Reisebox verfrachtet hatten.
Wir verließen die Wohnung und ich konnte nicht verhindern, dass mir die Tränen über die Wangen liefen, denn er tat mir in der Seele leid.
Er wartete auf sein „Fraule“ und ich nahm ihn auch noch aus seiner gewohnten Umgebung raus, was für Katzen sehr schlimm ist. Was für ein Herzeleid er hatte, konnte ich mir gut vorstellen. Außerdem glaubte er, dass sie wiederkommt und er ist dann nicht da. Ich war also seine Feindin!
Auf der Fahrt von Nördlingen zu mir nach Iggenhausen kamen aus der Box Töne von hinten, dass ich mich fragte, was für ein Raubtier ich da mitgenommen hatte. Es war ein Gemisch aus Knurren (ich wusste nicht, dass Katzen auch Knurren können) Fauchen, Wut, Trauer und Drohen.
Bei mir angekommen, habe ich die Box geöffnet, aber er kam natürlich nicht raus. Ich ließ ihn einfach in Ruhe. Außer zum Tierarzt war er ja noch nie raus gekommen. Mit dem Tierarzt hatte er denkbar schlechte Erfahrungen gemacht, denn als ganz junge Kätzchen hatten er und seine Schwester eine Blasenentzündung, an der seine Schwester starb. Ihm wurde ein Katheter eingeführt! Laut Nachbarin.
Am nächsten Morgen hatte er sich in einer Ecke verschanzt. Ich wollte ihm mit einer Spritze etwas Wasser in den Mund sprühen. Ein wütendes Fauchen und seine Krallen flogen in meine Richtung. Auch gut, dachte ich, gab einige „Notfalltropfen“ der „Bachblüten“ mit in die Spritze und immer wenn meine Hand in seine Nähe kam, fauchte er mich an. So konnte ich ihm wunderbar die Tropfen auf seine Zunge spritzen.
Am zweiten Morgen war er weg. Nach zwei Stunden Suche fand ich ihn hinter meinem Schreibtisch im Büro. Das war ab sofort sein Versteck, denn in der dunklen Ecke konnte man den schwarzen Kater fast nicht sehen. Ich brauchte die Taschenlampe. Meinen Teppich fand er als Kratzbaum super. Um ihn vor seiner völligen Zerstörung zu retten, erlaubte ich mir, ihn zusammen zu rollen. Wütend fauchte und knurrte er mich an. In der folgenden Nacht urinierte er dann auf meine Couch, um mir seinen Unmut zu zeigen. (Von der Nachbarin erfuhr ich, dass er das bei seiner Besitzerin aus Rache auch getan hatte). Immer wenn ich nach ihm schaute, riss er sein Raubtiermaul auf und fauchte mich an. Auf die Couch pinkelte er jede Nacht.
Da ich vegan lebe, und eine Bekannte von mir ihre drei Katzen vegan ernährt, borgte ich mir von ihr Futter, um auszuprobieren, ob er das vegane Futter annimmt. Ich stellte ihm zwei Schüsselchen hin – eines mit dem von ihm mit gebrachten Dosenfleisch und eines mit dem veganen Futter. Innerhalb einer Woche leerte er nur noch das Schüsselchen mit dem veganen Futter. Das ist bis heute so geblieben. Er mag es so gerne, dass ich aufpassen muss, dass er mir nicht zu dick wird. Das Futter heißt Ami Cat und bezogen habe ich es über die Firma „Lebe gesund“ Alles vegetarisch. Dafür, dass er sich freiwillig (wovon er keine Ahnung hatte) vegan ernährte, durfte er auch die Couch ruinieren.
Am 6. April 2015 schrieb ich in mein Tagebuch. „Für meinen Kater brauche ich sehr viel Geduld“. Eine Tierpsychologin gab mir den Rat, den Kater in ein Zimmer zu sperren und nur zum Füttern zu ihm rein zu gehen. Das ging voll daneben. Er ließ sich von mir ja nicht anfassen. Wie sollte ich ihn denn in dieses Zimmer bringen. Da ich vorher einiges umbauen musste, hatte der Kater schon längst bemerkt, dass etwas nicht stimmte. Er rannte überall hin (und ich lockend hinter ihm her), nur nicht in dieses Zimmer. Plötzlich war er verschwunden. Ich hatte keine Ahnung, dass bei den ganzen Ableitungen meiner Heizung irgendwo eine kleine Bucht war. Da musste er drin sein. Ich lockte, schrie, drohte, denn ich war mit meinen Nerven am Ende. Ich stellte mir schon vor, wie man die Wand aufschlagen muss, um den Kater zu befreien. Glücklicherweise kam mir die glorreiche Idee, den Staubsauger zu benutzen, denn gegen d e n Lärm war er allergisch. Gesagt - getan. Als ich mit dem Rohr in die vermutete Ecke saugte, kam er wie eine Furie raus geschossen. Es gibt bestimmt nur wenige Augenblicke in meinem Leben, bei denen ich dieses Glücksgefühl hatte. Eine Zentnerlast war von mir genommen.
Er war nun fünfeinhalb Wochen bei mir und es hatte sich nichts geändert. Er fauchte mich an, wie am ersten Tag. Es lag also an mir. Ich hatte meine Boxer ausgebildet, viele Bücher - auch über die Psyche von Katzen – gelesen. Es war für mich ganz klar, dass er endlich die Welt kennen lernen musste.
Wozu hatte ich einen so großen Garten. Nun überlegte ich, wie ich ihm seine (begrenzte) Freiheit geben konnte. Zuerst durfte er in die Scheune. Ganz alleine! Er blieb zwei Stunden drin, dann kam er – ganz stolz - mit steil aufgestelltem Schwanz bis zu den Ohren, an denen die Spinnweben herunter hingen, ins Haus. Die Türe hatte ich, bis auf einen Spalt, zum Haus geöffnet. Dann ließ ich eines der Fenster ohne Mückengitter offen stehen. Prompt setzte er sich ins Fenster und sah mich herausfordernd an. Er glaubte, dass nun ein Donnerwetter folgen würde. Als ich ihn lobte und aufmunternde, raus zu gehen, brach eine Welt für ihn zusammen. Sein Blick sagte ganz klar, dass ich nun doch ausrasten müsste und ihn doch nicht auch noch loben durfte. Er war fassungslos. Nach und nach lockte ich ihn raus. Es ging immer einen Schritt vor – zwei Schritte zurück.
Am nächsten Tag kam er mit seinem Köpfchen zu mir her. Endlich war das Eis gebrochen!! Und das blieb auch so. Wir waren beide glücklich. Nun zeigte ich ihm den Garten mit Parkplatz vor dem Haus. Ganz vorsichtig setzte er ein Pfötchen auf den Boden. Er rannte sofort wieder ins Haus. Dann kam die Terrasse dran. Ich lockte ihn und irgendwann traute er sich. Allerdings ging er nicht über die Treppe, sondern über das Dach. Mutig wollte er nach oben springen, aber er rutschte auf den Dachplatten und „Platsch“ lag er auf der Terrasse. Meistens saß er anfangs in der Türe und schaute nur raus. Dann kam der große Garten dran. Er ist zwar eingezäunt, aber ich wusste nicht, wie er reagieren würde. Auf meinem Arm haben wir den Garten erkundet. Er zitterte am ganzen Leib. Ich wollte aber, dass er alleine läuft. Also habe ich ein Geschirr mit Laufleine gekauft. Er ließ sich das Geschirr anlegen. Ich machte es schön weit, damit er sich nicht eingeengt fühlte. Halb zog ich ihn, halb lief er von alleine. Bei den Mülleimern angekommen knallte ich gegen einen Eimer. Er ist sehr schreckhaft bei Lärm. Mit einem Satz war er aus dem Geschirr und weg. Nun gibt es bei einem etwa 200 Jahre alten ehemaligen Bauernhof viele tolle Verstecke. Nach langem Suchen und mit viel Herzklopfen fand ich ihn dann im überdachten Holzschuppen. Eine Leine war also der falsche Weg. Wir gingen zusammen in den Garten und übten das Kommen auf mein ganz liebevolles Locken. Siehe da – es klappte ganz gut. Er war überglücklich und ich auch.
Am Sonntag läuft im Fernsehen auf WDR die Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“, die ich mir immer ansehe. Bei einer Sendung waren bellende Hunde dabei. Er kam angeschossen und schaute sich die Hunde an. Zuerst saß er vor dem Fernsehen, dann bevorzugte er den neben dem Fernsehen stehenden Sessel. Er hing mit seinen Vorderpfoten so ganz lässig über dem Sessel und schaute sich die ganze Sendung an. Tiere schaut er sich sehr oft an.
Vor kurzem wurde ein schwarzer Kater vorgestellt. Er schaute den Kater an, ging zum Spiegel und schaute sich an. Er verglich sich mit dem Kater. Neben meiner Couch steht eine Konsole mit einem integrierten Spiegel. Darin kann er sich gut sehen. Er stellte absolut Vergleiche an.
Die Tiere werden von uns sehr oft unterschätzt und auch falsch eingeschätzt. Es ist schön, zuzusehen, wie Antonio die Dinge ganz bewusst wiederholt, um so zu lernen. Manchmal stockt mir zwar der Atem, aber so weit es möglich ist und er nicht in Gefahr kommt, lasse ich ihn gewähren.
Als er vor einigen Tagen bis ans Ende des Daches ging und dann auch noch nach oben weiter lief, fing ich an zu zittern, denn wenn er herunterfällt, kann er tot oder schwer verletzt sein. Also rief ich ihn so liebevoll wie irgend möglich. Er kam!!! Schelte gab es aber von meiner Seite schon. Er ist bis jetzt nicht mehr raufgeklettert. Er hat sehr gut verstanden, was ich ihm gesagt habe.
Ich lerne immer mehr, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Er ist eben doch schon etwa acht Jahre alt.
Wir stehen morgens ungefähr um sechs Uhr auf (mein Schlafzimmer und vor allem mein Bett ist für ihn tabu und das akzeptiert er auch) und er will sofort in den Garten – was er darf. Er dreht seine Runde und wenn er rein kommt, will er essen und trinken. Dann aber geht er sofort wieder raus. Er kommt jedoch immer wieder und schaut nach mir. Die meiste Zeit verbringt er im Garten.
Er liegt auch gerne im offenen Fenster und schaut den Autos zu. Das war in seinem vorigen Leben die einzige Abwechslung, die er hatte.
Er ist Fremden gegenüber sehr ängstlich und versteckt sich sofort, wenn er nur eine fremde Stimme hört.
Vor einigen Tagen war eine fremde Katze auf unserem Grundstück. Antonio ist wie eine Rakete auf die Katze zugerast, die sofort das Weite suchte. Ich war stolz auf ihn.
In der Zwischenzeit hat er volles Vertrauen zu mir und wir sind beide sehr glücklich darüber, dass er bei mir gelandet ist und ich hoffe, wir dürfen noch viel Zeit miteinander verbringen.
Nun noch meine Ansicht über die Haltung von Katzen: Eine Katze oder Kater in einer kleinen Wohnung ohne gesicherten Balkon zu halten, ist in meinen Augen Tierquälerei.
Er musste dauernd auf dem Schoß seiner Besitzerin liegen. Auch im Bett musste er sie wärmen. Er hat nur einmal versucht, in mein Bett zu kommen. Wenn ihm viel daran gelegen wäre, hätte er bestimmt noch weitere Versuche unternommen.
Mit einem Hund kann man Gassi gehen und sich mit anderen Hundebesitzern verabreden. Eine Katze muss ihr Leben in Gefangenschaft fristen, wenn kein Garten da ist.
Wo bleibt da die Achtung vor dem Tier?

Ingeborg M.

Antonio      


 

Bei einer unserer Pflegestellen ist die Katzenmami Sunshine mit nur einem Katzenkind, weil ihr zweites verstorben war.
Von diesem Moment an saß Sunshine mit ihrem Kleinen nur noch in ihrem Karton. Man hatte das Gefühl, als ob sie ein Stück Lebenswillen verloren hätte.
Eine Woche später bekamen wir von einer Firma aus Donauwörth die Nachricht, dass 3 kleine Katzenbabys auf ihrem Betriebsgelände gefunden wurden.
Angestellte der Firma brachten die Babys zum Tierarzt. Dort stellte sich heraus, dass diese höchstens 3 Wochen alt sind und noch nicht selber fressen können.
Wir brachten die Babys zu der Pflegestelle, bei der Sunshine sich befand. Und siehe da, sie nahm die drei Kleinen sofort als die ihren an.
Sie hat nun auch wieder viel mehr Lebensfreude und sitzt seit dem nicht mehr den ganzen Tag im Karton. Und auch der einzelne Kleine hat jetzt Spielgefährten.
Glück gehabt !!!
Sobald die Kleinen alt genug sind, suchen wir für alle ein schönes Zuhause.

Sunshine


 

Liebe Mitarbeiter/innen der Samtpfoten,
vielen Dank für Eure schnelle Hilfe. Es geht mir schon viel besser.
Ich bin ein streunender Kater und sehr scheu. Ab und zu komme ich zum Fressen bei einer netten Familie in Amerbach vorbei.
Weil ich so dünn bin und eine lange Nase habe, nennen sie mich „Spitzmaus“.
Ich wurde eingefangen und zu Frau Dr. Sperling nach Oettingen gebracht. Sie hat mich entfloht, entwurmt, die vielen Zecken entfernt, mir zwei Zähne gezogen, mich kastriert, meine Pfote genäht und meine Wunden am Hals versorgt.
Ich bin auch schon ca. 15 Jahre alt und trotzdem gefällt mir mein Leben.
Leider habe ich auch noch eine seltene Krankheit, was keine bisher wusste: Plasmazelluläre Pododermatitis (Ballenkrankheit)
Ich bekomme jetzt jeden 3. Tag Cortison von meiner Amerbacher Familie, was mir sichtlich gut tut. Das Langzeitantibiotikum und mein Medikament, welches ich mein Leben lang nehmen muss, hat das Amerbacher Frauchen übernommen.
Den Rest hat Euer Verein bezahlt. Vielen Dank dafür.
Auch nochmals vielen Dank an Fam. Huber aus Laub, die mit Rat und Tat zur Seiten standen.

Spitzmaus
  Spitzmaus


 

Emma kam mit ihren ca. 6 Monaten zu uns mit einer offenen Wunde am Hals. Nach der ersten Untersuchung durch den Tierarzt stellte sich heraus, dass auch ein Eckzahn fehlte und das Gebiss etwas verschoben ist. Ebenso hatte sie eine Verletzung am Rücken.
Jetzt haben wir Emma erst mal eine Socke angezogen, damit sie sich nicht ständig kratzt und die Wunde schneller verheilen kann.
Ansonsten ist Emma aber wohlauf.

Emma

Emma Emma Emma


 

Ich heiße Sweety und bin mit ca. 6 Wochen und nur 400 gr. zu den Samtpfoten gebracht worden.
Beim Tierarzt wurde dann festgestellt, dass ich ein durchgebrochenes Auge habe. Ich habe daher viel Augensalbe bekommen und mein Auge war dann mal besser und mal schlechter.
Nach einem halben Jahr ist es dann wieder viel schlechter geworden. Es eiterte und ich hatte schon einen Termin beim Tierarzt um das Auge zu entfernen.
Dank meiner lieben Pflegemutter, die wirklich nicht aufgegeben hat mein Auge zu behandeln, ist dann doch das Auge aufgebrochen und ist jetzt schön verwachsen.
Jetzt habe ich zwar einen Schönheitsfehler, aber ich darf mein Auge behalten. 

Sweety

Sweety

Sweety

Sweety

Sweety Sweety    


 

Mehr Infos bei Frau Stehle, Tel. 07966 / 2098 (ab 20:00 Uhr) (oder 07326/6291)
Ort: Unterschneidheim

Liebe Katzenfreunde,
dies ist unser neuer Notfall vom Wochenende: 
Der Kater wurde angefahren und einfach liegen gelassen.
Er hatte Glück im Unglück, denn eine nette Frau hat ihn gefunden und hilft ihm nun.
Da wie immer die Operationen und Behandlungskosten viel Geld kosten, hat uns die junge Frau um Hilfe geben.
Wir möchten gerne helfen, auch für zukünftige Fälle dieser Art.
Deshalb möchten wir eine Art "Hilfsfond" für verunglückte Katzen einrichten.
Somit könnte auch in Zukunft verletzten Tieren geholfen werden.

Wenn auch Sie sich an den Tierarztkosten für Nemo und künftige Notfälle beteiligen möchten, anbei unser Spendenkonto:
Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Spendenkonto:
Verwendungszweck: Hilfsfond
Konto-Nr: 389940
BLZ: 72250000
Bank: Sparkasse Nördlingen

IBAN: DE97722500000000389940
BIC: BYLADEM1NLG 

 

Nemo

Nemo

Nemo

 

Update 05.02.2015:

Nemo hat sich soweit nun ganz gut erholt. Ab März suchen wir für den kleinen Kater ein liebevolles Zuhause. Wer möchte das Kerlchen gerne bei sich aufnehmen?
Anbei noch neue Bilder von Nemo:

Nemo Nemo Nemo Nemo
Nemo Nemo Nemo Nemo

Update 03.03.15:

Nemo konnte nun Anfang März vermittelt werden!


 

Dieser Kater wurde von einer tierlieben Frau gefüttert. Als sie eine Entzündung am Ohr bemerkte, ging sie mit ihm zum Tierarzt.
Dieser verschrieb dem Katerchen Ohrentropfen und er meinte, eine Operation würde 1.500,- Euro kosten.
Allerdings hatte der Kater gar nichts am Ohr. Er hatte eine kleine Wunde an der Schläfe und diese entzündete sich so sehr, dass er eine immense Schwellung an der linken Gesichtshälfte bekam und seinen Kopf komplett schief hielt.
Außerdem kratzte er sich die Wunde immer wieder auf, so dass sie kontinuierlich blutete.
Er wurde jetzt antibiotisch abgedeckt und muss nun leider diese Halskrause ertragen. Aber er sieht jetzt nach ca. 1,5 Wochen schon wieder richtig gut aus.
Momentan lebt das Katerchen in einer unserer Pflegestellen.

Kater

  Kater


 

Dieser Kater, vermutlich um die 10 Jahre alt, wurde uns am Freitag, 12.12.2014 gebracht.
Er zitterte am ganzen Körper und war nur noch eine handvoll Elend, da er auf nur noch 3 kg abgemagert war. Normalerweise sollte er so um die 7 kg haben.
Lt. Aussage hat er tagelang bei verschiedenen Leuten vor der Tür um Futter geschrien, doch niemand hat ihm was gegeben.
Vor Schwäche und Austrocknung legte er sich an die Straße. Dort entdeckte ihn zum Glück ein Mitglied von uns und brachte ihn gleich zum Tierarzt, wo er sofort behandelt wurde.
Wir versuchen ihn jetzt erst mal aufzupäppeln und wenn das geklappt hat, müssen erst die ganzen Zähne gerichtet werden, wenn er überhaupt durch kommt.
Wir nennen ihn jetzt Grandpa.
Das Katerchen ist so lieb, dankbar, zutraulich, verschmust und unkompliziert. Einfach nur toll.

Grandpa Grandpa Grandpa Grandpa

 

 

In den letzten Tagen wurde uns diese wahnsinnig liebe, verschmuste, zutrauliche und hilfesuchende Kätzin gebracht.
Wir sahen uns das abgemagerte Häufchen etwas genauer an und entdeckten am hinteren Beinchen, dass die Pfote abgerissen war. Es ist eine alte Verletzung und es war schon eine Hornhaut darüber gewachsen. Ein Wunder, dass das Tierchen draußen ohne Hilfe so überlebt hat. Die Schmerzen müssen grausam gewesen sein.
Sie kommt super zurecht und ist so lieb, dankbar, unkompliziert und pflegeleicht.
Am liebsten liegt sie auf dem Schoss und lässt sich kraulen.
Auch für diese Maus suchen wir bald ein liebes Zuhause. Aber nun bekommt sie erst mal eine liebevolle Pflege.

Kätzin Kätzin Kätzin

 

 

Es ist fast unglaublich... Anfang Dezember 2013 wurde ich von einer langjährigen Kundin angerufen und um Hilfe gebeten.
Eine tierliebe Frau hat eine total abgemagerte, schwarze Katze am Straßenrand liegen gesehen, aufgenommen und zu einer Tierärztin gefahren, die auch bei einer Katzenhilfe Organisation aktiv tätig ist.
Es sah nicht gut aus für die Katze. Der Allgemeinzustand war sehr schlecht.
Es ist ein Kater, der von der Tierärztin auf ca. 12 Jahre geschätzt wurde und eine Tätowierung im Ohr hatte. 
Die Tierärztin wollte ihn eigentlich einschläfern. Durch das Bitten der Finderin, hat sie dem Kater Blut abgenommen und ihn erst mal vom gröbsten Dreck befreit und ihn bei sich in der Praxis untergebracht und gefüttert. Gefressen hat er wie einer, der schon länger auf der Suche nach Futter ist.
Die Tätowierungsnummer hat sie mal notiert und dann hies es warten, auf die Blutwerte. Die waren so schlecht, dass sie ihn jetzt aber einschläfern wollte. Ungefähr 2 Wochen war das Kerlchen bei ihr.
Dann hörte meine Kundin von dem Kater. Tierärztin und meine Kundin sind in der selben Katzenhilfe tätig und befreundet. Nein, sagte sie, eingeschläfert wird er nicht, ich nehme ihn mit nach Hause und schau mal, ob er sich nicht doch wieder erholt und gesund wird. Wenn es nicht klappen sollte, darf er bei mir sterben, in einer liebevollen Umgebung, warm und reichlich Futter und ganz viel Fürsorge.
Jetzt das Unglaubliche. Durch die Tätonummer wurde der Tierarzt ausfindig gemacht. 60 km von seinem ursprünglichen Wohnort entfernt. Der Tierarzt teilte mit, dass der Kater jetzt 14 Jahre alt ist und bis 2009 regelmäßig zum Impfen kam. Auch hatte er ihn kastriert, da war Merlin, so heißt er, kein Jahr alt.
Er gehörte einem Ehepaar, die sich 2009 trennten. Die Frau zog weg, ohne Merlin. Von dem Mann fehlt jede Spur. Was Merlin ab 2009 mitmachen musste, können wir nur vermuten.
Bis 2013 irrte er im Freien herum, verstand nicht, was da passierte. Eine Katze, die von Menschen bis 2009 versorgt wurde, und dann durch Trennung der beiden Menschen überflüssig wurde.
Auf jeden Fall suchte er ein Plätzchen und hatte in der sogenannten Freiheit ein hartes Leben zu bewältigen.
Merlin lebte also auf der Straße von 2009 - 2013 und keiner kümmerte sich um ihn.
Wir behandeln ihn homöopathisch und Merlins Fell ist in dieser kurzen Zeit wieder glänzend.
Fressen tut er gut, hat auch schon etwas zugenommen und liebt sein neues Frauchen, das Zuhause und die anderen 4 Katzen. Er ist ruhig und ausgeglichen.
Hoffen wir das Merlin es noch einmal schafft und noch ein paar glückliche Jahre verbringen darf.

Marion Wille

Merlin Merlin  


 

Dieser kleine Wonneproppen wird von uns Seppi genannt.
Er saß mitten auf der Straße, während die Autos um ihn herumfuhren.
Eine aufmerksame, sehr tierliebe Frau hat ihn dann aufgenommen und zum Tierarzt gebracht.
Auf der linken Gesichtshälfte hatte er einen dicken, klebrigen Batzen Kuhmist, der das Auge leider so geschädigt hat, dass es nicht mehr zu retten ist.
Außerdem ist das arme Kerlchen sehr abgemagert und wahrscheinlich auch erst ca. 4 - 5 Wochen alt.
Jetzt muss er erst mal aufgepäppelt werden und erneut zur Weiterbehandlung zum Tierarzt.

Nachtrag 03.07.2014:
Wir haben gekämpft, gehofft und doch verloren. <
Es hat sich herausgestellt, dass Seppi die Katzenseuche hatte. Wir waren mit ihm noch in der Tierklinik und es wurde festgestellt, dass er überhaupt keine weißen Blutkörperchen mehr hatte. Also null Überlebenschance.
Außerdem hatte er Schmerzen. Schweren Herzens haben wir ihn von seinem Leiden erlöst.
Wir sind sehr traurig darüber.

Vielen Dank an alle, die helfen wollten und gespendet haben.
Das, was übrigbleibt, werden wir sinnvoll für andere Katzen verwenden.

Seppi


 

Sahra wurde am 13.06.14 von einer Radfahrerin auf einer Seitenstraße gefunden.
Sie hielt an und wollte die Katze auf die Seite der Straße legen, da sie meinte sie wurde überfahren.
Als sie das Kätzchen jedoch hochnahm, bemerkte sie, dass sie noch lebte.
Sie packte Sahra ein und brachte sie sofort zum Tierarzt. Dort bekam sie gleich Flüssigkeit unter die Haut, da sie schon total ausgetrocknet war und nur knapp 3 kg wog, sowie eine Aufbauspritze.
Nachdem sie der Tierarzt auf Verletzungen untersuchte, stellte er fest, dass Sahra trächtig ist.
Es wurde gleich ein Ultraschall gemacht. Dort kam heraus, dass Sahra vier Babys im Bauch hat. 
Sie wurde nun entfloht und kam dann zu den Samtpfoten.
Hier darf sie nun in Ruhe ihre Jungen bis in ca. 2 Wochen bekommen.

Shara

Nachtrag 06.07.2014:
Hier sind die ersten Bilder von den zuckersüße Kitten.
Sie wurden am 22.06.2014 geboren und sind gesund.
Zwei von den süßen Babys müssen jedoch mit der Flasche zugefüttert werden, da Sahra zu wenig Milch hat.

Sahra mit Babys

Babys von Sahra

Babys von Sahra