Wir möchten uns ganz, ganz herzlich bei ALLEN Helfern, Freunden und Gönnern des Vereins bedanken, die uns bisher so tatkräftig unterstützt haben.

Hier möchten wir noch einige Geschichten/Ereignisse veröffentlichen, welche uns sehr bewegt haben und dadurch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben.

 

Dies ist Titzian Anfang August 2012.
Er hat stark verklebte Augen und wog nur ca. 290 Gramm.

Titzian

Doch dank intensiver Pflege geht es im schon ca. 1 Woche später richtig gut.
Er hat sich toll erholt.

Titzian

Am Sonntag, 15.07.2012 wurde eine Tierquälerei durch Zufall entdeckt.
Zwei Katzen wurden in einem zugeklebten Karton hilflos aufgefunden.
Die beiden waren abgemagert und sehr schwach.
Ohne Hilfe wären sie qualvoll verhungert und verdurstet.

Am vergangen Sonntag wurde beim Oettinger Wörnitzfreibad am Wildgehege von einer Familie der abseits und versteckt abgestellte, zugeklebte Karton, der lediglich mit kleinen Löchern versehen war, zufällig gesehen und bei näherer Betrachtung ein Rascheln festgestellt. Nach dem Öffnen war das Erstaunen groß als zwei etwa zwei Jahre alte Katzen entdeckt wurden.Die beiden wurden zur Tierärztin gebracht, dort erstversorgt und an eine Pflegestelle der Samtpfoten zur weiteren Betreuung übergeben. Die beiden waren in einem schwachen Zustand.

Die Samtpfoten bitten nun um Unterstützung und Mitteilung falls jemand die beiden Kätzchen kennt oder Beobachtungen gemacht wurden.

Tierquälerei
  Tierquälerei
Hallo, ich bin Mia, eine ca. 10 Wochen junge, rot-weiße und vor allem seltene Schönheit.
Leider bin ich sehr krank und brauche teure Medikamente, damit ich mein Augenlicht behalten kann und mein Immunsystem gestärkt wird. Von meiner Pflegemami bekomme ich deswegen auch alle 2 Stunden Augensalbe, auch nachts.veröffentlicht am 16.07.2012
Mia
Mia nun nach ein paar Wochen:

Nach wochenlanger Intensivstation und aufwendiger Fürsorge mit täglichen Arztbesuchen und Betreuung rund um die Uhr, auch Nacht´s, mit 2-stündiger Medikamentengabe durch meine liebevolle Pflegemami (Fr. Uhl) ist die Genesung der wundervolle Lohn für die aufwendige Pflege.
FAZIT: Dieser Kampf wurde zum Schluß belohnt, aus mir ist eine gesunde, hübsche und verschmuste kleine Lady geworden.
Mia Mia

Hi, ich bin Gismo und ca. 10 Wochen alt.
Ich wurde im Juli 2012 liegend neben meiner überfahrenen Mutter am Straßenrand gefunden. Zum Glück wurde ich von tierlieben Menschen mitgenommen und gleich in die Tierklinik gebracht.
Dort wurde festgestellt, dass ich mein rechtes Hinterbeinchen gebrochen habe. Dieses wurde dann auch gleich operiert.
Jetzt lebe ich in einer Pflegestelle der Samtpfoten und lasse mich so richtig verwöhnen, damit ich meine traurigen Erfahrungen schnell vergessen kann.

Gismo

Tom und Jerry wurden am 19.07.2012 mitten auf einer befahrenen Bundesstraße um ca. 18:00 Uhr bei Stödtlen gefunden. Man suchte noch die Umgebung ab, ob nicht noch mehr kleine Kätzchen zu finden sind, aber es waren nur diese beiden.
Die meisten Autofahrer machten einen Bogen um die Kätzchen, bis eine tierliebe Dame anhielt und sie zu den Samtpfoten brachte.
Die Babys waren sehr ausgetrocknet und ausgehungert und hatten stark entzündete Augen.
Nun werden sie bei den Samtpfoten aufgepäppelt und suchen dann ein schönes Zuhause, das ihr bisheriges Leben vergessen läßt.

Tom und Jerry

 

Tom & Jerry

Ich bin der kleine Nils und wurde von den Samtpfoten aufgenommen und versorgt, nachdem ich in einem Garten mit eitrigen und entzündeten Augen hilflos da lag. Leider waren meine Augen nicht mehr zu retten und mussten beide in einer Tierklinik entfernt werden. Obwohl ich nun blind bin, freue ich mich sehr am Leben. Ich kann im Garten spielen, finde die Katzentoilette und mein Futter. Wenn die Samtpfoten nicht gewesen wären, hätte ich nicht überlebt.
Vielleicht finde ich Menschen, die meine Operation finanziell unterstützen - jeder Euro hilft.

Nils

Nils Nils Nils

Nils

Nils

Nils  

Update: 25.10.2012

Hallo liebe Freunde, ich bin mittlerweile ein kleiner „halbstarker" Kater geworden.
Wie ihr seht, geht es mir sehr gut. Ich wiege inzwischen 1,7 kg, bin nun 6 Monate alt und fühle mich mit meinen Freunden bei der Pflegestelle sehr wohl.
Ich brauche die anderen Miezen, damit ich mich orientieren kann und natürlich zum Spielen.
Mein Orientierungssinn und mein Gehör sind sehr gut ausgeprägt, so dass ich mich gut zurechtfinde. Ich komme überall hin, manchmal auch dort hin, wo ich nicht soll.

Auf dem Foto bin ich mit einem gleichalterigen Tigermädchen zu sehen, das noch ein liebevolles Zuhause sucht.

Vielen Dank für die Spenden zu meiner Augenoperation. Ich würde mich sehr freuen, wenn noch Menschen da sind, die die Arbeit der Samtpfoten mit einer Spende unterstützen, damit sie Kätzchen wie mich auch wieder aufnehmen und pflegen können. Ohne die Samtpfoten hätte ich nicht überlebt und könnte mich heute so am Leben freuen.
Liebe Grüße
Euer Nils

Nils

Mehr Bilder von Nils finden Sie unter "Wir fanden ein Zuhause".

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Pippi (weiß-getigert, ca. 2 Jahre) und Mohrle (schwarz, ca. 1 Jahr) wurden aus einem Alkoholikerhaushalt rausgeholt.
Die Katzen wurden in einem dunklen Raum gehalten und gequält. Sie waren sehr, sehr ängstlich und in einem schlechten Zustand.
Jetzt wo sie sich eingewöhnt haben und die Räumlichkeiten der Pflegestelle kennen, fangen sie an etwas zu spielen und zu tollen. Sobald jedoch ein unbekanntes Geräusch ertönt oder etwas neues in den Raum gestellt wird, verschwinden sie in eine Ecke.
Trotz den schlechten Erfahrungen mit Menschen sind sie aber mittlerweile ganz, ganz tolle Schmusekatzen. Sie suchen die Nähe ihrer Pflegemama, schnurren und wollen auch kuscheln.

Pippi

 

Mohrle

Floh wurde im Oktober 2010 geboren. Sie ist seit Februar 2011 bei einer Pflegestelle untergebracht, da sie sehr schüchtern war. Leider fing das neue Jahr für Floh nicht besonders gut an. Sie wurde zwischen Weihnachten und Neujahr von einem Auto angefahren und kam erst am 01.01.2012 wieder nach Hause. Der Tierarzt stellte dann einen Bruch am hinteren Fuß fest, welcher auch gleich operiert wurde.

Floh

 

Floh

Hallo, ich bin die Luka. Ich weiß, ich seh nicht gerade gut aus, aber wenn man sich draußen in der Kälte ganz alleine durchschlagen muss, ist das nicht einfach. Die Tierärztin hat gesagt, dass ich schon etwas älter bin (7-10 Jahre). Ich benötige viel Pflege und einige Monate eine Räudebehandlung - danach bin ich aber wieder ganz hübsch. Nett bin ich sowieso: ich liebe lange Schmuseeinheiten und viel Zuwendung!

 

Luka Luka Luka  
Das Katerchen hatte einen Autounfall und er wurde einfach liegen gelassen. Ca. 3 Tage lang schleppte er sich schwerverletzt durch die Gegend, bis wir ihn gefunden haben.
In der Tierklinik wurde ein offener Bruch des Sprunggelenkes und des Wadenbeines festgestellt. Er wurde sofort operiert und musste 4 Tage dort bleiben, dann haben wir ihn zu uns geholt. Er war eigentlich ein wildlebender Kater. Jetzt liebt er uns über alles und lässt alles über sich ergehen.
Jeden 2. Tag muss er zum Tierarzt. Dort wird die Wunde gespült und frisch verbunden und der Fixateur muss gesäubert werden, da am Anfang schon Maden aus der Wunde krabbelten und fast 40 Grad Fieber mit sich brachten.
Er muss jetzt 6 Wochen lang in einer Hundebox leben, da er das Bein nicht belasten darf, aber das macht er ganz lieb und entspannt und man muss ihn einfach lieb haben.
Wir verwöhnen ihn über alles und versuchen es ihm so angenehm wie möglich zu machen und er zeigt uns jeden Tag aufs neue wie dankbar er uns ist.

Nun suchen wir für das Katerchen Paten, die einen Teil der Tierarztkosten übernehmen würden.

 

Maxe Maxe Maxe  
Leider musste dem Katerchen das Bein abgenommen werden, aber er schlägt sich toll und kommt gut zurecht.
Es waren bisher 6 Operationen in ca. 12 Wochen nötig. Die Zeit über saß das Kerlchen in einem Käfig ohne zu murren und zu schimpfen.
Er ist einfach dankbar, dass er jetzt keine Schmerzen mehr hat.
  Maxe Maxe Maxe  
So gut geht es Maxe nun Weihnachten 2012.
Er hat sich gut erholt und fühlt sich "pudelwohl".
  Maxe Maxe Maxe  

Hallo ich bin Paul und als man mich gefunden hat, wog ich gerade mal 1000g und war ca. 13 - 14 Wochen alt.
Ich war so dünn, dass man alle Knochen zählen konnte. Deshalb wurde ich natürlich gleich entwurmt und da ich etwas Schnupfen hatte, auch gleich gegen diesen behandelt.

Am zweiten Tag meiner Entwurmung bin ich dann meine Würmer losgeworden und von da an habe ich auch stetig zugenommen.

Mittlerweile habe ich einen ganz tollen Platz gefunden und freue mich mit meinem neuen Mitbewohner und meinem neuen Dosenöffner auf ein wunderschönes, langes Leben.

Vorbeischauen lohnt sich....

vorher noch leer ....

Ausstellungs-Schaufenster in der Bäckerstrasse in Donauwörth

.... aber im nu gefüllt

Ausstellungs-Schaufenster in der Bäckerstrasse in Donauwörth

 

Dieser kleine Kater wurde am 10.07.2011 inmitten eines Kieswegs gefunden und gleich zu einer Pflegestelle der Samtpfoten gebracht.
Dort wurde er erst mal versorgt und dann zum Tierarzt gebracht.

Von Tag zu Tag wurden seine Augen und sein Schnupfen besser. Er fing an zu fressen und erfreute sich des Lebens.

Leider ging es ihm dann am 25.07.2011 so schlecht, dass er wieder zum Tierarzt gebracht wurde.
Man stellte eine schwere Lungenendzündung fest, die er leider nicht überlebte.
Er starb noch am 25.07.2011 und ist jetzt im Regenbogenland.

Liebe Freunde,
ich bin der 3-4 Monate alte, kleine Max und möchte Ihnen meine Geschichte erzählen.
Erschrecken Sie nicht, wenn Sie mich in so einem erbärmlichen Zustand sehen, denn ich bin schon auf dem besten Weg, wieder gesund zu werden - und das kam so:
Ich wurde von einem Auto angefahren und am 22.02.11 hat mich jemand in diesem jämmerlichen Zustand vor die Tür eines bekannten Katzenliebhabers gelegt.
Dieser brachte mich sofort zum Tierarzt zum Röntgen. Meine Brüche waren aber so kompliziert, dass mich die Samtpfoten in eine Klinik bringen mussten, wo ich dann operiert wurde. Am 28.02.11 wurde ich wieder entlassen und darf bis zu meiner Genesung Mitte April an einem wunderbaren Platz bei den Samtpfoten Pflege und Zuwendung genießen. Dort besuchen mich täglich nette Menschen und wollen wissen, wie es mir geht. Meine Pflegemama stellt deshalb jede Woche ein Bild von mir auf die Homepage, so dass man sich dort auch nach meinem Befinden erkundigen kann.

So glücklich ich jetzt "dran" bin, habe ich doch noch zwei Wünsche oder besser Bitten:
Wer hilft mit einer Spende, so teure Operationen auch künftig möglich zu machen und solchen Unglückswürmern, wie mir, eine 2. Chance zu eben?
Und wer möchte so ein Häufchen Elend, wie ich es bis jetzt war, ein liebevolles Zuhause schenken?

veröffentlicht am 12.03.2011

 

Max Max Max  

Ich war beim Joggen, weit entfernt von den Dörfern, als plötzlich dieser Winzling aus dem Gebüsch sprang und trotzdem ich meinen Hund dabei hatte, der auch gleich auf ihn zulief, blieb er stehen und ließ sich hochnehmen.
Ich bin dann heim, habe ihn entwurmt und entfloht, gebadet und dann habe ich gesehen, dass er am Hinterteil eine Miniwunde mit schlimmen Madenbefall hatte.
Oh mein Gott, am liebsten wäre ich aus dem Fenster gesprungen, aber das hätte mir wenig genutzt, habe ich doch meinen Katzenraum im Keller.
EKLIG !!!!!!!!!!!
Ich musste ihn dann in einem "....was weiß ich wie das Mittel heißt" baden und alle Maden waren tot.
Heute habe ich für den Notfall IMMER diese Tabletten zu Hause.

Gismo

Der kleine Kater 4 Tage später, Kostenpunkt ca. 10 Euro zum Überleben.
Habe ihn dann nach Augsburg vermittelt, er heißt Gismo und ist trotzdem er so mickrig war, zu einem stattlichen Kater heran gewachsen.

(Kurzbericht eines Samtpfoten-Mitgliedes)

Gismo

Der Kater lebte im Nachbardorf, war Bekannten zugelaufen, lebte im Hof 3 Monate lang - mit offenem Beinbruch, der zeitweise stark blutete, mit zertrümmerter, zerquetschter
Vorderpfote, das Bein schleifte immer am Boden.
Ich war froh, dass sie mich angerufen hatten, konnte (bin hier auf dem Land) aber nichts BÖSES sagen, sonst sagen die Leute hier:"Die brauchst du nicht anrufen, die beschimpft dich dann nur".
Sie wollen schon immer eine Katze, aber nicht im Haus, haben kleine Kinder und alle Babykatzen werden sofort überfahren (OOOOhhhhhhhhhh).
Der erwachsene Kater wollte bleiben, hatte ja offensichtlich schon böse Erfahrungen gemacht , aber ihn wollten sie nicht.
Er ist schmusig, jetzt super gepflegt und rundum zufrieden.
Ich habe dann später mal zu der Frau gesagt, als sie sich nach ihm erkundigte (immerhin):
"Sei mir bitte nicht böse, aber wenn man diesen Kater nicht haben will, dann hat man auch echt keinen verdient."

Kater mit offenem Beinbruch

Nach der Amputation:
Da er bis auf Parasiten und schmuddeligem Gesamteindruck, etc. in relativ gutem Zustand war, habe ich mich entschieden, obwohl ich eigentlich von sinnlosen Verstümmelungen nichts halte, ihm das Vorderbein amputieren zu lassen. Wenn er diesen Horror 3 Monate überstanden hat, dann hat er es echt verdient!
Er ist ein lieber Schatz, leider sehr !!!!!!!!!!!!!! verfressen, was für einen dreibeinigen Kater nicht unbedingt von Vorteil ist *grins*.
Ich gebe ihn nie wieder her!!!

(Kurzbericht eines Samtpfoten-Mitgliedes)

Kater mit offenem Beinbruch

Die Mieze hat keinen Besitzer, lebt seit Jahren in diesem Zustand. Die Hinterläufe und der Bauch ist kotverkrustet.
Hatte sie am Dienstag 10 Minuten in der Badewanne, aber die Krusten lösten sich kaum.
Habe sie kastrieren lassen, mehrmals im Jahr entwurmt und entfloht, Ohrmilben behandelt, so gut es ging. Sie lässt sich aber kaum anfassen.
Ursache ihres Zustands waren riesige Zahnfleischtaschen, mit vereiterten, verfaulten Zähnen.

(Kurzbericht eines Samtpfoten-Mitgliedes)

Bauernhofkatze

Diese zwei kleinen Kätzchen sind bei netten Leuten mit Hunden unterkommen, die sonst auf einem Bauernhof keine Chance gehabt hätten.
Die Hunde haben sich in kürzester Zeit an die beiden Miezen gewöhnt und betrachten sie schon als ihr Eigentum.
Also, "von wegen wie Hund und Katz".

Hund & Katz
  Hund & Katz

Ich bin Lissi und wurde am Samstag, den 16.10.2010 auf der Umgehungsstraße in Nördlingen morgens um 2:00 Uhr kauernd gefunden. Eine nette junge Dame nahm mich mit und brachte mich zu den Samtpfoten. Dort wurde ich erstmal zum Tierarzt gebracht. Da ich starken Husten hatte, bekam ich gleich mal eine Spritze, damit es mir wieder besser geht. Meine neue Pflegemama war entsetzt, denn sie konnte jeden Knochen einzeln zählen, so abgemagert war ich. Jetzt liege ich unter einer roten Wärmlampe und es geht mir von Tag zu Tag besser. Übrigens, der TA sagt, ich bin schon im Zahnwechsel und somit bereits 3-4 Monate alt. Das sieht man mir aber noch lange nicht an, oder?

Lissi
  Lissi

Kurzer Brief von Helga Michael über Pirelly

Bei mir im Haus befindet sich eine Tierarztpraxis. Und bei solchen Fällen bekomme ich dann von Frau Dr. Seiler, der Tierärztin, einen Anruf, ob ich mal schauen könnte. Die Verletzung von diesem kleinen Kerl war schon ein paar Tage alt. Er lebte bei einer Waldwirtschaft mit sehr großem Parkplatz. Wahrscheinlich war er unter einer Radhaube eines Autos gesessen und dieses ist angefahren und er kam wohl unter den Reifen.
Die gesamte Haut mit Unterhautfettgewebe des halben Gesichtes war abgetrennt und am rechten Vorderfuß hatte er auch eine offene ca. 2 Cent große Wunde wo auch das Fell weg war. Beide Wunden waren stark infiziert, eitrig, nekrotisches Gewebe hing rundum und sie war mit Fliegenlarven übersät.
Wir beschlossen nach gründlicher Untersuchung ihm unbedingt eine Chance zu geben, da das rechte Auge Gott sei Dank nicht in Mitleidenschaft gezogen war. So legten wir ihn in eine leichte Narkose, trugen das tote Gewebe ab, spülten die vielen Fliegenlarven heraus, versorgten ihn mit Antibiotika und die Wunden mit einem antiseptischem Gel und ließen ihn wieder aufwachen. Er blieb noch 2 Tage stationär in der Praxis und dann nahm ich ihn mit nach oben in meine Wohnung. Es folgte dann natürlich täglich 2 x das Spülen der Wunden und Salbe, jeden Tag bekam er ein Schmerzmittel und jeden 2. Tag noch ein Antibiotika dazu gespritzt. So wuchsen die Wunden von Tag zu Tag mehr zusammen, er war wirklich ein sehr geduldiger Patient.
Nach jeder Behandlung bekam er eine leckere Belohnung in Form von Sheba oder etwas Kalbsleberwurst, die er sehr gerne mag.
Mittlerweile ist die Wunde am Fuß vollständig abgeheilt, die große Wunde im Gesicht ist etwa noch stecknadelkopfgroß offen. Nur durch das sich Zusammenziehen der Haut oberhalb des Auges ist nun dieses etwas nach oben gezogen und es hat einen leichten chinesischen Tatsch. Im Moment bekommt er keine Medikamente mehr. Er hat sich zu einem halbstarken Rabauken entwickelt und fegt hier durch mein Haus und meinen Garten. Er kennt schon die Katzenklappe und geht eifrig rein und raus, so wie es ihm gefällt. Ich habe noch einen kleinen blinden Kater in seinem Alter, das ist sein Freund fürs Leben und Spießgeselle. Die beiden kugeln und toben hier herum und sagen sich täglich: "Das Leben ist schön!!"

Herzliche Grüße

Helga Michael

vorher Pirelly
nachher Pirelly